Ein Containerschiff liegt im Hamburger Hafen.

Transferwirksamkeit

Die Wirksamkeit von Seminaren & Coachings

Tolles Seminar! Sehr gutes Coaching! Und die Wirksamkeit? Einige Teilnehmer*innen holen alles raus aus den Seminaren und Coachings, wenden an, setzen um, sind erfolgreich damit. Im Stillen nenne ich sie manchmal wohlmeinend meine Musterschüler*innen. Andere sind zumindest in den ersten Tagen noch bester Absicht, probieren vorsichtig etwas aus und kehren dann oft zu alten Verhaltensweisen zurück. Und einige kommen nicht einmal so weit, was nicht unbedingt an den Teilnehmer*innen selbst liegt.

Doch wie kommt es zu dieser großen Bandbreite in der Wirksamkeit der Seminare und Coachings? Mit der Frage des Transfers aus Seminaren und Coachings beschäftige ich mich schon lange, besonders intensiv während der letzten Monate. Es sind laut Dr. Ina Weinbauer-Heidel | Institut für Transferwirksamkeit drei Bereiche, die den Transfererfolg ausmachen: die Teilnehmer*innen selbst, das Seminar- und Coachingdesign sowie das Unternehmen.

Die Teilnehmer*innen

Natürlich, einige Teilnehmer*innen wollen unbedingt vorankommen. Sie haben den ausgeprägten Wunsch, sich weiterzuentwickeln, Wissen in Können umzuwandeln, an sich zu arbeiten. Sie sind von den neuen Impulsen und sich selbst überzeugt und setzen die erarbeiteten Fähigkeiten ein. Auch wenn der Erfolg sich erst im zweiten oder dritten Anlauf einstellt – dranbleiben gehört für diese Menschen dazu.

Wollen, Können und Dranbleiben sind drei wichtige Faktoren für den Transfererfolg. Diese unterstütze ich durch eine klare Orientierung auf Sinn und Nutzen des Gelernten. Ich fördere Eigeninitiative und Selbstverantwortung im Umgang mit dem Neuen, stütze den Glauben der Teilnehmer*innen an sich selbst.

Ein Wanderweg gabelt sich in zwei Richtungen.

Das Seminar- und Coachingdesign

Das Seminar- und Coachingdesign ist ein weiterer Bereich, um die Transferwirksamkeit zu erhöhen. Daher gestalte ich das Design meiner Seminare sehr individuell – zugeschnitten auf meine Teilnehmer*innen. Das ist mein Anspruch an mich selbst, um für meine Teilnehmer*innen eine optimale Leistung zu erzielen. Für das Design der Veranstaltungen sind u. a. die nachfolgenden Faktoren sehr interessant.

Der Faktor Was erwartet mich als Teilnehmer*in? ist deutlich in den Fokus gerückt. Die Transferforschung sieht hierin einen entscheidenden Punkt. Über persönliche E-Mails, Interviews, kurze Videos, Texte und andere geeignete Mittel informiere ich meine Teilnehmer*innen im Vorfeld über das, was wir im Seminar machen werden. So können sich die Teilnehmer*innen frühzeitig gedanklich und emotional auf die neuen Themen, Impulse und Perspektiven einstellen, ohne sich im Vorfeld schon tiefgreifend damit auseinandersetzen zu müssen.

Ein weiterer wichtiger Faktor für den Transfererfolg ist die Relevanz des Inhaltes. Was brauchen die Teilnehmer*innen wirklich für ihren Arbeitsalltag? Was hilft ihnen weiter? Seit Jahren arbeite ich mit meinen Teilnehmer*innen fast ausschließlich an ihren individuellen Themen und Beispielen, die sie sich bereits im Vorfeld überlegen und sie mit ins Training bringen. Diese Themen und Beispiele eignen sich optimal für das aktive Üben. Nicht allen Teilnehmer*innen fällt es leicht, in der Gruppe und zum Teil im Kolleg*innenkreis das Gelernte auszuprobieren, zu üben. Allerdings reicht Wissen allein nicht aus. Wir müssen es in die Praxis umsetzen können. Also von Wissern zu Könnern werden. Und das erfordert Übung.

Gefühlt sind die Möglichkeiten im Seminar- und Coachingdesign unendlich – stellen wir die Weichen auf transferwirksam.

Der Einfluss Ihres Unternehmens auf die Transferwirksamkeit

Auch als Unternehmen selbst haben Sie einige Möglichkeiten, den Transfererfolg positiv zu beeinflussen. Wenn Außendienstler*innen ein Verkaufsseminar besuchen, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie im Arbeitsalltag das Gelernte umsetzen können, da sie in ihrer Praxis die Gelegenheit dazu haben. Die Möglichkeit der Anwendung ist also ein ernsthafter Faktor. Vielleicht sagen Sie an dieser Stelle, das ist doch wohl normal! Meine Erfahrung: Nicht immer.

Weitere Punkte für den Transfer sind die Kapazitäten und die Zeit, die Ihre Mitarbeiter*innen im Anschluss haben, das Gelernte umzusetzen. Ein nachhaltiger Lernerfolg stellt sich vor allem auch dann ein, wenn die Teilnehmer*innen bei der Überführung in die Praxis unterstützt werden. Daher stellen sich  Fragen wie: Welche Unterstützung erfahren die Teilnehmer*innen im Unternehmen von ihren Führungskräften und im Kolleg*innenkreis?

Welche Erwartung hat das Unternehmen an den Transfer nach einem Seminar oder Coaching? Fällt es in Ihrem Unternehmen auf, wenn jemand umsetzt/nicht umsetzt?

Die beschriebenen Stellschrauben, können den Transfererfolg aus Seminaren und Coachings sehr positiv unterstützen. Wenn auch Sie die Transferwirksamkeit erhöhen möchten, dann kontaktieren Sie mich gerne. Gemeinsam tauschen wir uns aus, ich lerne Ihre Vorgehensweise kennen, gebe Ihnen einfache und alltagstaugliche Tipps und beantworte Ihre Fragen. Einen ersten Eindruck können Sie im Digitalen Business Frühstück am 24. September 2020 gewinnen. Melden Sie sich hier einfach an: https://www.cornelia-dill.de/aktuelle-angebote/digitales-business-fruehstueck/

Lassen Sie uns gemeinsam erarbeiten, wie wir die Transferwirksamkeit in Ihrem Unternehmen steigern können. Ich freue mich auf Sie!

 

Herzliche Grüße

 

Cornelia Dill